Hans Lankes Cloud



HANS LANKES

News: Stille 2016

Einzelausstellungen (Auswahl)
2016__Galerie Christian Pixis München
2015__Sammlung Peter und Irene Ludwig Museen Bamberg__Kunstforum Schwäbisch Hall__Kunstraum Pro Arte Hallein/Österreich, mit N. Zuckerstätter__Oberpfälzer Künstlerhaus Schwandorf (Kat.)__Kunstverein Zirndorf__Galerie im Schlosspavillon München/Ismaning__Galerie Altes Rathaus Musberg Leinfelden-Echterdingen__Sparkassengalerie Schweinfurt__Städtische Galerie Neuburg a. d. D.
2014__Galerie Bäumler Regensburg (Kat.)__Kunst- und Kulturforum Laubach__Städtische Galerie Alzey__Kunstverein Dachau
2013__Universität Regensburg Kapelle__Städtische Galerie Halle II Straubing__Städtische Galerie Pfaffenhofen__Aurum Magnum Aying, mit H. Mühlbacher__Kunsttage Schloss Wildthurn Landau
2012__Künstlerhaus Regensburg Wintergarten__Naturkundemuseum Regensburg__Tempel Museum, Etsdorf (Kat.)__Einweihung des Künstlerkreuzes Etsdorf__Künstlerbahnhof Ebernburg Bad Münster
2011__Luftmuseum Amberg (Kat.)

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2016__Kunst- und Gewerbeverein Regensburg (Kat.)
2015__Galerie Bäumler Regensburg__Städtische Galerie Wangen__Kunstverein Walkmühle Wiesbaden (Kat.)__Kunst- und Gewerbeverein Regensburg (Kat.)__Kunstverein Weiden__Leerer Beutel Regensburg__Städtische Galerie Wertingen__Galerie Heike Arndt Berlin
2014__Ägyptisches Museum München (Kat.)__Stadt Wolfenbüttel (Kat.)__Tempel Museum Etsdorf__Städtische Galerie Cordonhaus Cham__Stadtmuseum Deggendorf (Kat.)__Kunstverein Graz Regensburg__Kunstverein Aichach__Kunst- u. Gewerbeverein Regensburg (Kat.)
2013__LK-Galerie Schloss Neuburg am Inn__Sparkassen-Zentrale Regensburg
2012__Städtische Galerie Traunstein
2011__Kunstkabinett Regensburg Schwarz-Weiß__Stadt Schwabach Ortung-Biennale (Kat.)__Kunstkabinett Regensburg Accrochage

Sammlungen
Museen der Stadt Bamberg__Edwin-Scharff-Museum Neu-Ulm__Luftmuseum Amberg__Tempel Museum Etsdorf__Bezirk Oberpfalz__Kunstsammlung Stadt Wertingen__Kunstsammlung Bausparkasse Schwäbisch Hall__Kunstsammlung Künstlerbahnhof Ebernburg__Kunstsammlung Sparkasse Schweinfurt__Kunstsammlung Sparkasse Regensburg__Künstlerkreuzeweg Etsdorf__Privatsammlungen in Deutschland & Österreich

Kataloge (Auswahl)
2015__Messerschnitte 2015, Oberpfälzer Künstlerhaus Schwandorf
2014__Messerschnitte 2014, Galerie Bäumler Regensburg
2013__Edition S 38, DSVKunstkontor Stuttgart__Cuts, Hans Lankes
2012__Trojaner, Tempel Museum Etsdorf
2011__Vogeltraum, Luftmuseum Amberg__Ortung-Biennale, Stadt Schwabach

Kontakt:
hrlankes@web.de



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                Hans Lankes Galerie Pixis Muenchen            Hans Lankes Galerie Pixis Muenchen 2


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Presse:

2015
(Auswahl)
„So wirken die Werke fast wie Plastiken, deren filigrane Linien vor dem Hintergrund zu changieren scheinen. Erst aus nächster Nähe kann das Auge sie präzise greifen. Auf diese Weise hinterlassen die Messerschnitte, die ja eigentlich nur aus positiven und negativen Flächen bestehen, einen viel vielschichtigeren Eindruck, als man es ihnen zutrauen würde. Aber so schön die Schnitte am Ende wirken, sind sie doch erbarmungslos: Was einmal geschnitten ist, ist weg. Nichts wird geklebt oder nachträglich hinzugefügt. Die Arbeit erfordert Konzentration, Geduld und Konsequenz. Aber auch der fertige Schnitt ist nicht ein festes Bild, mit Abstand vor dem Hintergrund angebracht biegen sich die dünnen Papierstreifen zum Betrachter hin und von ihm weg und leben so auch vom Schatten, den sie an die Wand hinter sich werfen.“
Augsburger Allgemeine, 6. Oktober 2015, Ausstellung Städt. Galerie Neuburg a. d. Donau

„Hans Lankes zeichnet mit dem Messer. Obwohl er klare Linien setzt, lässt er dem Betrachter viel Raum für eigene Gedanken. In Ismaning zeigt er neuerdings Farbe in seinem Werk. Lankes arbeitet detailliert wie ein Chirurg, er lässt mit dem Skalpell aus einem Blatt Karton Fantasiehäuser erwachsen und Tiere sich aus Menschenkörpern erheben. Die vielen Europäern vor allem aus der Biedermeierzeit bekannte Handwerkskunst des Scherenschnitts hat in Lankes Messerschnitten längst eine neue Dimension erreicht. Lankes Motive wirken teils fotorealistisch und driften doch oft ins Fantastische.“
Süddeutsche Zeitung, 30. Juli 2015, Ausstellung Schlosspavillon München-Ismaning

„Hans Lankes zeigt neue faszinierende Arbeiten in der Schwandorfer Kebbelvilla. Er lässt den Betrachter grüne und rote Wunder erleben. In Schwandorf glaubt man seinen Augen nicht trauen zu dürfen. Da hängen organoide Formen an der Wand, die man zunächst kaum wahrnimmt. Denn nicht sie sind die Sensation (scheinbar zumindest nicht), sondern die Schatten, die sie werfen. Diese Schatten sind nicht, wie man es gewohnt ist und folglich erwartet, schwarz oder zumindest dunkel, sondern leuchten einem in subtilsten Rottönen oder einmal auch in kräftigem Grün entgegen. Was ist das? Was passiert da gerade? Die Verwunderung wird noch größer, wenn man die Rollläden bewegt. Man würde doch erwarten, dass die Schatten kräftiger und ihre Konturen schärfer werden, wenn mehr Licht einfällt. Aber das genaue Gegenteil ist hier der Fall. Je mehr Licht, desto diffuser und verschwommener erscheinen die Schatten. Ist Hans Lankes, der Messerschneider, auch noch ein Magier, der die Gesetze der Physik oder zumindest der Optik außer Kraft setzt? Die neuen Arbeiten von Hans Lankes faszinieren - fast mehr noch als die früheren, die auch schon genügend verwundern und bezaubern.“

Mittelbayerische Zeitung, 17. April 2015, Ausstellung Oberpfälzer Künstlerhaus Schwandorf

„Susanne Kessen lud dazu ein, die ungewöhnlichen Arbeiten von Hans Lankes zu erleben, ihr Team habe nichts Vergleichbares gefunden. Diese Einzigartigkeit wurde auch in der Facheinführung von Dr. Tobias Wall (Stuttgart) bestätigt. Es sind so etwas wie Skulpturen. Dabei schneidet er - Lankes sculpsit, hätte man früher vielleicht signiert - in einem Zug, in einem Flow, aus einem einzelnen Blatt Papier. Es wird nichts angestückelt. Der Künstler "zeichnet" mit dem Messer. Die Verwendung von Grundfarben wie Gelb oder Rot ist neu. Er will es "leuchten lassen".“

Südwestpresse
, 23. Juli 2015, Ausstellung Kunstforum Schwäbisch Hall

„Allein mit dem Messer fertigt Lankes feine Gebilde von erstaunlicher Ausdruckskraft und ungewöhnlicher Größe, die dem Scherenschnitt eine ganz neue künstlerische Dimension verleihen. So hat Lankes seine eigene Kunstsprache zwischen Skulptur und flächigem Bild kreiert.“

Münchner Wochenanzeiger, 5.8.2015, Ausstellung Schlosspavillon München-Ismaning

„Neon ist die Tiger-Zeichnung als cut-out, das geschnittene Blatt ist schwarz, der Hintergrund leuchtet rot. Das Weggeschnittene ist das Dargestellte. Lankes schneidet sie immer aus einem Stück Papier oder Karton, benutzt Skalpell oder Cutter, befestigt den Schnitt eher lose auf der Unterlage, um eine dritte Dimension zu erreichen. Eine hochinteressante künstlerische Position, vielschichtig durchdacht, mit Akribie ausgeführt.“

MZ-Online, 17. März 2015, Ausstellung Galerie Bäumler Regensburg

„Durch die Beschränkung der Bildmittel entstehen pointierte und markante Darstellungen, die im Spannungsfeld zwischen humorvoll, grotesk und manchmal auch gewalttätig stehen. Dennoch, so ist zu hören und zu lesen, bestechen die Bilder von Hans Lankes durch ihre versöhnliche Leichtigkeit.“

Schwäbische Zeitung, 23.02.2015, Ausstellung Städtische Galerie Wangen i. A.

 „Lankes interessieren Konstellationen, die in der Realität so nicht möglich sind: Menschen mit Tierköpfen, Bäume, die aus Körpern wachsen, seltsame Bretterhäuser, Traumsequenzen. Alles ist stilisiert, ziemlich cool, erinnert an Comiczeichnungen. Beim Messerschnitt gibt es nur endgültige Entscheidungen: schwarz oder weiß, wegnehmen oder stehen lassen. Lankes spricht von „freilegen“. Er nähert sich dem Wichtigen, der Essenz, über das Wegnehmen an, nicht – wie ein Maler oder Plastiker – über das Hinzufügen. Das Weiß ist so wichtig wie das Schwarz. Erst zusammen bilden sie den Raum, um den es Lankes geht.“
Schweinfurter Tagblatt, Januar 2015, Ausstellung Sparkassengalerie Schweinfurt

 „Ich benutze das Skalpell wie den Stift“, erklärt der Regensburger Künstler. Das Ergebnis sind teils flächige, teils filigrane Arbeiten, meist in Schwarz-Weiß, immer mehr aber auch mit bunten Farben untermischt. Gezeigt wird gleichsam die Bandbreite des Schaffens von Hans Lankes sowie die Möglichkeiten des Messerschnittes überhaupt. Denn da geht es nicht nur flächig zu. Die Papierschnitte, die oft nur partiell auf den Untergrund angeheftet sind, heben sich von diesem ab und bewegen sich manchmal. Ein Windhauch kann somit ein ganzes Gebilde buchstäblich ins Wanken bringen. Das Weggeschnittene, das sich durch Lücken auf dem Untergrund abzeichnet, ist dem Künstler genauso wichtig, wie das Dagelassene. Auf diesen beiden Ebenen schafft Lankes Bilder, die Andrea Lamest als eigenen Kosmos des Künstlers bezeichnet. Menschen, Gebäude, Landschaften, seltsame Wesen und surreale Gebilde: Lankes’ Formenwelt macht seine Arbeiten unverwechselbar. Mal errichtet er Gebäude aus streichholzartigen Strichen oder „zeichnet“ mit feinsten Linien Mischwesen aus Mensch und Tier. Dann wieder lässt er das Papier großflächig stehen und schneidet nur wenige, dafür aber um so effektivere Details heraus. Fürs Kleinliche hat der Künstler nichts übrig. Die Arbeiten von Hans Lankes sind in der Regel groß. So etwa die mehr als einen Meter hohen Köpfe, die in Schwandorf ohne Rahmen an der Wand oder von der Decke hängen. Ungerahmt sind auch die im Künstlerhaus vertretenen Messerschnitte aus hellem Papier. „Clouds“ heißen diese neuen Arbeiten – „Wolken“. Durch ihre Transparenz lassen sie dahinter liegende Farben durchschimmern. Die Tücken des Papierschnittes sind für Hans Lankes gleichzeitig ein Vorteil. Hier gilt: Was weg ist, ist weg. Eine ausgeführte Entscheidung kann nicht mehr in Frage gestellt werden. Für Lankes, dessen Arbeiten Spielfreude ebenso auszeichnet, wie Perfektion, ist dies eine Befreiung. Hans Lankes hat den Stift ausgewechselt gegen das Skalpell. Es war ein guter Tausch."
Der Neue Tag
, 18.04.2015, Ausstellung Oberpfälzer Künstlerhaus

2014 (Auswahl)
„… faszinieren sind die Arbeiten mit den Häusern. Hier kommt die beeindruckend grafische Wirkung seiner herausragenden Technik zur Entfaltung. In dieser Serie geht es ausschließlich um den konstruierten Bildkörper. Versetzte Streifenfelder einer Holzkonstruktion spielen mit optischen Täuschungen, perspektivischen Brüchen und Raumerschließung. Es entsteht ein Flimmereffekt. Bei den Häusern im Schnee verhilft der Titel zur Assoziation. Schnee ist auf dem weißen Papier nicht sichtbar, nur aus der unregelmäßigen Fundamentlinie zu erahnen. Beachtenswert sind auch die „Gletscher“. Fließende organische Formen, die sich zum abstrakten Element verselbständigen…“
Süddeutsche Zeitung, Bärbel Schäfer, 28.10.2014, Ausstellung Kunstverein Dachau

„ Auf Messers Schneide. Klares Weiß trifft auf tiefes Schwarz: Der Kontrast und die klaren Linien der Werke von Hans Lankes in der KVD-Galerie springen den Betrachter regelrecht an, ohne ihn aber zu verschrecken. In der Gesamtheit wirken sie beruhigend, wie Fixpunkte, an denen sich der Betrachter halten kann.“

Münchner Merkur, Miriam Kohr, 25./26.10.2014, Ausstellung Kunstverein Dachau

„Lankes ganz neue,abstrahiertere Arbeiten und die Bilder von Innenräumen oder von Häuserfronten, die wie Manifeste im Bildraum stehen, bestechen durch formale Reduktion und durch Verdichtung von Form und Gehalt: ein Werk mit Zukunft.“

Mittelbayerische Zeitung, Gabriele Mayer, 20./21.09.2014, Ausstellung Galerie Bäumler Regensburg

„Von Hans Lankes Messerschnitten bleibt niemand unberührt. Die Schwarz-Weiß-Arbeiten mit den ausdrucksstarken Darstellungen von Menschen und Tieren sind zwar dem Gegenständlichen verhaftet. Sie lassen aber viel Raum für eigene Interpretationen und regen zum Nachdenken an. Verblüffende Zusammenstellungen und kryptische Titel übermitteln verborgene Informationen, die – abhängig von den persönlichen Erfahrungen des Betrachters – ganz unterschiedliche Gefühle wecken.“

Rhein Main Presse, 14.10.2014, Ausstellung Städtische Galerie Alzey

„Lankes’ Messerschnitte sind Arbeiten, die vielfältig-spannende Anregungen bieten. Ihre vermeintliche Nichtfarbigkeit ist lebendig und „bunt“. Die Reduktion auf Schwarz-Weiß bedeutet nicht den Verlust von Komplexität, sondern ist Ausdruck einer vitalen Konzentration: zum Einen ein Spiel mit Lichtern und Schatten, mit Dichte und Transparenz – zum Anderen ein radikales Aufeinandertreffen von Schwarz mit Weiß.“

Alzeyer, 20.10.2014, Ausstellung Städtische Galerie Alzey

 „Er „zeichnet“ mit dem Skalpell aus vollflächigem schwarzen Karton seine Bilder. Diese Motive als reine Abbildungen zu verstehen, wird seiner Arbeit nicht gerecht. Vielmehr stehen sie oft für seelische Zustände und Befindlichkeiten.“
Gießener Allgemeine
, 16.04.2014, Ausstellung Kunstforum Laubach

„Humor, kluge Gewitztheit und Selbstironie zeichnen einige Arbeiten aus, wie Hans Lankes’ boshafte „Königin für 1 Augenblick“. Mit kerzenförmigen Leuchtern und einer Krone über einem Gesichtsumriss auf einem Spiegel paraphrasiert Lankes ganz köstlich Andy Warhols Ausspruch von den „15 Minuten Ruhm für jeden“.“
Mittelbayerische Zeitung, 8./9.03.2014, Ausstellung Kunstverein Graz

2013 (Auswahl)
"Lankes erschafft mit Skalpell und Cutter eine traumartige, surreale Welt. Man findet unglaublich viele Details, aber auch kleine Unebenheiten, womit eine quasi allzu glatte Perfektion vermieden wird. Eine klare und kreative Formensprache, humorvolle Annäherungen, phantasievolle Ideen bannen den Blick des Betrauchters."
Süddeutsche Zeitung, Udo Watter, Ausstellung Aurum Magnum Peiß

"Sie haben vollkommen recht, aber ich ebenso," stellt einer der bedeutendsten Messerschnittmeister in Deutschlands Kunstlandschaft mit feinem Lächeln fest. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit Hans Lankes durch die Aurum Magnum Galerie in Peiß wird nach Deutung gerungen. Es ist diese besondere Atmosphäre zwischen Nacht und Phantasie, die Hans Lankes beim Diskurs über die ewig ungelöst Frage „Wer bin ich“ zu dieser Äußerung veranlasste und man muss ihm zustimmen. Die Interpretationsfallhöhe ist unermesslich tief und ein intensiver Augenkontakt mit den Arbeiten in Schwarz/Weiß ist konstruktiv. Das Unerwartete und das Überraschende wie auch das Rätselhafte, Unerklärliche und Vieldeutige prägen die Messerschnittarbeiten."
Münchner Merkur, Manfred Stanka, Ausstellung Aurum Magnum Peiß

 "Scharfkantig und kontrastreich, emotional und interpretierbar sind die Messerschnitte von Hans Lankes. Sein „Pinsel“ ist das Skalpell, der Körper, den er formt, ist aus Papier. Lankes thematisiert unter anderem Menschen und Verbindungen zu Emotionen und Gefühlen, häufig dargestellt durch geisterhafte Tiere. Die Menschen werden von ihren Empfindungen dominiert, davon geleitet oder auch überwältigt. Die Werke sind autonom, kraftvoll und lebendig. Das Bild arbeitet mit dem Betrachter."
Landauer Zeitung, Sabrina Melissa Melis, Ausstellung Schloss Wildthurn Landau

"Er nimmt das Skalpell oder den Cutter, ein Stück schwarz übermalten Karton. Dann trifft er eine Entscheidung und setzt zum harten Schnitt an. Er reduziert und verdichtet. Es gibt für Künstler Hans Lankes keine Spielereien und Tricks: er nimmt alles weg, bis das Wesentliche zum Ausdruck kommt: seine Bilder sind kraftvoll, lebendig und offen. Jeden Moment erscheinen sie anders, je nachdem, wie das Licht auf den Messerschnitt scheint. „Dann kommt der Schatten hinter dem Schatten zum Vorschein“, sagt Hans Lankes, der mit seiner Papierschnitt-Kunst seinen ganz eigenständigen Weg geht. „Von der Ferne sehen die Arbeiten aus wie eine Tuschezeichnung. Kommt man näher, sieht man die kleinen Erhebungen“, beschreibt eine Besucherin der Vernissage die Messerschnitt-Skulpturen. „Mein Bild muss stark und eigenständig an der Wand hängen, dann kann ich weggehen. Dann packt es den Betrachter“, ist der Anspruch des Künstlers an sich selbst. Seine Bilder sind autonom."

Landauer Neue Presse, Andrea Schwarzmeier, Ausstellung Schloss Wildthurn Landau

 „Lankes Papierarbeiten stechen regelrecht ins Auge. Undurchschaubar, reserviert, dabei keineswegs kaltherzig wirken seine jungen Männer. Sie balancieren 14 brennende Kerzen (14 Nothelfer) auf dem nackten Arm, schauen nachdenklich zu, wie das Elternhaus abbrennt (Elternhaus) oder ihnen sprühen Funken aus den Fingern (Psycho). Unheilvolle Pyromanen, Masochisten oder feurige Sadisten? Die so feinen, wie kraftvollen Messerschnitte sind in ihrer Distanziertheit und lässigen Beobachterposition hochemotional, ein Feuerwerk künstlerischer Herausforderung gleichsam und damit eine der reizvollsten Positionen der spannenden Ausstellung.“
Mittelbayerische Zeitung, 25.10.2013, Ausstellung Sparkassenzentrale Regensburg

2012 (Auswahl)
"Hans Lankes zeigt ungewöhnliche Arbeiten ... die fast immer eine Ausstrahlung von Kraft haben. ... in seinen Bildern dominieren deutliche Kontraste und spannungsreiche Reduktionen. Dabei hat er den klassischen Charakter des Scherenschnittes des 19. Jh. durch seine ausziselierte Formensprache weiterentwickelt."

Rhein Main Presse
, Beate Vogt-Gladigau, Ausstellung Künstlerbahnhof Ebernburg

"Seine großen Messerschnitte führen in eine traumartige, surreale Welt voller Symbolgehalt. Visuell Vertrautes wird zu hochemotionalen Szenen kombiniert und verdichtet, so dass sie rätselhaft und unheimlich erscheinen."
Traunsteiner Tagblatt, Christiane Giesen, Ausstellung Städtische Galerie Traunstein

"Die unnachahmliche Technik, durch die seine Werke entstehen, faszinierte schon während der Vernissage die Besucher. Seine Werke wirken wie gezeichnet. Doch zeichnet er nicht mit dem Zeichenstift, sondern mit Skalpell und Cutter."

Rhein-Zeitung, Josef Nürnberg, Ausstellung Künstlerbahnhof Ebernburg

"Die Bilder lassen die Spannung zwischenmenschlicher Beziehungen spüren - Hans Lankes schneidet Schattenspiele der Emotionen."
Donau-Post
, Ausstellung Naturkundemuseum Regensburg

2011 (Auswahl)
"Hans Lankes zeichnet mit dem Messer. Ihr Geheimnis beziehen diese Bilder aus den übergangslosen, unwirklichen Gegensätzen von Schwarz und Weiß, von Licht und Schatten oder aus den dunklen Binnenflächen, die zu Freiräumen für allerart Projektionen des Betrachters werden, und auch aus dem irritierenden Wechsel zwischen Positiv- und Negativformen oder aus den harten Kanten und feinen Strukturen."
Mittelbayerische Zeitung, Gabriele Mayer, Ausstellung Galerie Kunstkabinett Regensburg

"Der Künstler Hans Lankes schneidet aus dickem schwarzen Tonpapier zweidimensionale Skulpturen. (....) Ich will keine Geschichten erzählen, sagt er nachdenklich, aber trotzdem weiß ich: Im Kopf des Betrachters, da entstehen welche."

Amberger Zeitung, Peter Geiger, Ausstellung Luftmuseum Amberg

Hans Lankes zeigt in seinen Bildern Konstellationen, Beziehungen von Menschen, Körperteilen, Tieren, Pflanzen und Gegenständen, wobei er sich einer klaren Bildsprache bedient. Ebenso klar setzen seine Messerschnitte schwarze und weiße Bildflächen nebeneinander. Das Rätselhafte seiner Werke resultiert aus dem starken Gegensatz von scheinbarer Klarheit der dargestellten Dinge und ihrer gleichzeitigen entrückten, träumerischen Kombination.“

Schwabacher Tagblatt
, Ute Rauschenbach, Ausstellung Ortung VII Schwabach





 
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